Sechster Lauf zur Nürburgring Langstrecken Serie mit vielen Schlagzeilen
Nebel in der Grünen Hölle verkürzt das Sechs-Stunden-Rennen auf 4,5 Stunden – Falken Porsche erneut mit Doppelsieg – Premiere-Podium als Gesamtdritte für den Ford Mustang GT3 – Patrick Assenheimer knackt die magische Acht-Minuten-Schallgrenze.
Foto: Gruppe C Photography
Zum 6-Stunden-Ruhrpokalrennen, dem sechsten Lauf zur NLS, waren 111 Nennungen eingegangen, 108 Fahrzeuge traten zum Training an, 107 standen an der Startlinie und 94 sahen schlussendlich die Zielflagge. Das Haupt Racing Team hatte in den letzten Wochen neben den Aktivitäten am Nürburgring immens viel Einsätze bei der GT World Challenge, der DTM und dem ADAC GT Masters. Das sollte sich jetzt auszahlen, das Fahrertrio beim Ruhrpokalrennen mit Vincent Kolb, Frank Stippler und Patrick Assenheimer sehr erfahren und schnell. Im Zeittraining lief es noch nicht rund, die Truppe musste vom 15ten Startplatz losfahren. Doch schon nach wenigen Runden lag der ca. 550 PS starke Ford mit seinem 5,7 Liter V8 Motor auf Rang drei. An der Spitze die beiden Falken Porsche 911 GT3 R, das Team Bachler/Müller gewann mit 5,127 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterfahrzeug mit der Besatzung Marschall/Menzel. Der HRT-Ford Mustang mit 4,34,755 Minuten Rückstand auf Gesamtrang drei. Die schnellste Rennrunde des Fordteams erzielte dabei MCH-Racer Patrick Assenheimer in Runde 21, als er in 7.59.944 Minuten die magische Acht-Minuten-Schallgrenze knacken konnte. „Die vielen Einsätze zahlen sich mittlerweile aus, die Hilfe aus Amerika ist gut, und das HRT-Team macht einen supertollen Job. Nach einem Morgen mit Drama um Nebel und endlosem Warten ist der dritte Gesamtrang eine echte Belohnung. Wir freuen uns, dass wir den Mustang jedes Mal, wenn wir an der Nordschleife sind, weiter verbessern“. so Patrick. Routinier Stippler ergänzt: „Das Auto ist auf eine Runde schnell, auf die Distanz liegt noch Arbeit vor uns“. (Wilfried Ruoff)
Foto: Gruppe C Photography